Marinekameradschaft Oldenburg/Holstein von 1922
"Nicht der Wind, sondern das Segel bestimmt die Richtung."

Vereinsgeschichte


 



Reichskriegsflagge Kaiserliche Marine Flagge Fahne GIF Animation German war flag imperial flag

Die Geschichte der
Marinekameradschaft Oldenburg i.H.

Am 04.03.1922 wurde im Hotel Scheibner in Oldenburg von ehemaligen Angehörigen der Kaiserlichen Marine  der Marineverein Oldenburg und Umgebung gegründet, der in der Folgezeit sehr aktiv war und großes Ansehen bei der Bevölkerung in Stadt und Land genoss.


Hotel Scheibner in der Schuhstrasse

Zu den Gründungsmitgliedern gehörte auch der Wäschereibesitzer Matthias Maßmann .




Durch regen Schriftverkehr mit Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen  (hier  Kurzbiografie)erhielt der Marineverein eine original Gaffel-Flagge der Kaiserlichen Marine. Prinz Heinrich von Preußen war der Bruder des letzten Deutschen Kaisers und residierte während dieser Zeit in Hemmelmark. Die Flagge war riesig und musste für Gebrauchszwecke von den Damen der Vereinsmitglieder verkleinert werden. Sie befindet sich – wie auch die Schriftstücke von dem Prinzen – noch heute im Besitz der Marinekameradschaft. 1945 wurde der Verein – wie alle Mitgliedsvereine im Nationalsozialistischen Deutschen Marinebund – zwangsweise aufgelöst und das Vereinsvermögen von der Britischen Besatzungsmacht eingezogen.

Am 01.10.1958 schlossen sich 19 ehemalige Marinesoldaten der Kaiserlichen-, Reichs- und Kriegsmarine auf Initiative des Wäschereibesitzers Matthias Maßmann zur Wiedergründung zusammen. Es wurde die Marinekameradschaft Oldenburg i.H. von 1922 gegründet und der erste Vorsitzende hieß  M. Maßmann. Anfang 1983 wurde mit Unterstützung der Stadt Oldenburg eine neue Vereinsfahne erworben,  die am 30.09.1983 zum 25. Wiedergründungstag im Hotel Günther feierlich geweiht wurde. Seit 1959 werden jährlich Marinebälle mit Labskausessen durchgeführt, die zu den gesellschaftlichen Großereignissen in Oldenburg gehören. Die Marinekameradschaft zählt 15 weibliche und 75 männliche Mitglieder. Diese resultieren aus den militärischen Marinen, der Handelsmarine der zivilen Schifffahrt und den maritim Interessierten.   Die Marinekameradschaft pflegt die deutsche Marinetradition und fördert alle Bereiche der deutschen Seefahrt in enger Zusammenarbeit mit der Marine, der Handelsschifffahrt und der Fischerei. Wir haben uns die Aufgabe gestellt, weite Bevölkerungskreise für die Bedeutung und Notwendigkeit der Seefahrt für die Bundesrepublik Deutschland sowie des Gewässer- und Umweltschutzes zu interessieren. Eine wichtige Aufgabe ist die Pflege, Erhaltung und Ausbau des dem Deutschen Marinebund gehörenden Marineehrenmals in Laboe als Gedenkstätte für alle auf See gebliebenen Seeleute aller Nationen und als Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren.

 


" Dat ole Telt " von 1925